Vorrundenbericht 1. Mannschaft 2022/23

Nach der erfolglosen Saison 2021/22 und dem damit verbundenen Abstieg in die 4. Liga hatte unsere erste Mannschaft einiges wiedergutzumachen. So wurde die Einteilung in die verschiedenen Gruppen mit Spannung erwartet, die nicht enttäuscht wurde. Mit NK Posavina als zweiter Absteiger aus der 3. Liga, sowie dem FC Ferad, dem FC Bachletten, dem SV Muttenz und dem FC Münchenstein gab es einige spielstarke Gegner in der Gruppe, die es zu bezwingen galt.

Die Ziele für die neue Saison wurden klar definiert: Man wollte sich vor allem im Vergleich zur letzten Saison steigern und das noch junge Team fussballerisch, wie auch persönlich weiter zusammenschweissen. Der direkte Wiederaufstieg wäre natürlich ein toller Erfolg, wurde aber eher als „können“ und nicht als „müssen“ dargestellt.
Das erste Pflichtspiel wurde im Basler Cup gegen den unterklassigen FC Biel-Benken bestritten, welches zwar 7:3 gewonnen wurde, aber dennoch die noch vorhandenen Defizite eindeutig aufzeigte. Weniger gut funktionierte es in der zweiten Runde des Basler Cups gegen den gleichklassigen FC Eiken. Man verlor die hitzige Parte mit 1:2 und konnte sich daher schon früh voll auf die Meisterschaft konzentrieren.

Das erste Meisterschaftsspiel wurde auf dem Hörnli gegen den SV Muttenz souverän mit 3:0 gewonnen. Die gleiche Leistung wollte man auch im zweiten Spiel gegen den FC Bachletten abrufen, wurde aber von den frech aufspielenden Bachlettener überrascht. Es war ein ausgeglichenes und umkämpftes Spiel, welches schlussendlich durch ein Tor von unserer Nummer 16 (Serafin Petermann) in der 93. Minute entschieden wurde. Am dritten Spieltag ging es nach Reinach zum NK Posavina und prompt wurde die Mannschaft vom direkten Konkurrenten für eine verschlafene erste Halbzeit bestraft. Der Gegner führte zur Pause 0:1 und konnte mit einem Doppelschlag nach 70 Minuten auf 0:3 erhöhen. In der 80. Minute gelang zwar noch der Ehrentreffer zum 1:3, aber man musste sich wohl oder übel geschlagen geben.

Durch die Niederlage angestachelt erwarteten wir den FC Aesch b für das vierte Spiel auf dem Hörnli und schickten sie auch gleich mit 8:1 wieder nach Hause. Als nächstes empfingen wir den FC Münchenstein a auf dem Hörnli und genau wie gegen NK Posavina wurde die erste Halbzeit komplett verschlafen. Der Gegner konnte zur Pause sogar mit 0:2 in Führung gehen, aber s’Eins konnte nach der Pause eine angemessene Reaktion zeigen und das Spiel noch zum 2:2 ausgleichen. Nun galt es gegen den starken FC Ferad wieder den Lead zu übernehmen, was in der ersten Halbzeit auch vorbildlich umgesetzt wurde. Wir gingen mit 5:0 in Führung, mussten aber in der zweiten Halbzeit drei Gegentore hinnehmen, was den Endstand mit 5:3 unnötig knapp aussehen lässt.

Die erste Halbzeit zu verschlafen könnte man langsam, aber sicher als „BCO-Syndrom“ betiteln, denn prompt passierte es im nächsten Spiel gegen den FC Birsfelden erneut. Das Team war nicht parat und zur Pause erneut mit 0:2 im Rückstand. Diesmal fanden die beiden Trainer in der Kabine die richtigen Worte und wir schafften es, die Partie zum 3:2 zu drehen. Das entscheidende Tor schoss in der 88. Minute unsere Nummer 11 (Nicola Pol), der in der Vorrunde bereits 14 Mal (!) getroffen hat.

Die drei letzten Spiele gegen den FC Srbija, den SC Dornach b und den SC Basel Nord waren dank den Wetterverhältnissen eher Schlammschlachten als Kunstfussball. Trotzdem holten wir in allen drei Spielen den Pflichtsieg mit einem ansehnlichen Torverhältnis von 20:4. Nun verabschiedet sich s’Eins in die wohlverdiente Winterpause und wünscht allen Mitgliedern und Fans von BCO Alemannia eine festliche Winterzeit.

Mit sportlichen Grüssen im Namen der ersten Mannschaft
Jonas Ayadi

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